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Tradition, die man nicht verpasst.

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Genießen Sie dieses besondere Schauspiel von den besten Logenplätzen:
Direkt gegenüber der Bühne bieten wir Ihnen die wohl schönste Aussicht auf das Spektakel.

PFINGSTEN 2026

GEISSBOCKVERSTEIGERUNG

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BESTE AUSSICHT

Direkt gegenüber der Versteigerung erleben Sie das Geschehen aus bester Perspektive – entspannt, stilvoll und begleitet von gutem Wein sowie feiner Küche. Sichern Sie sich rechtzeitig Ihren Tisch – die Plätze sind begrenzt.

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PROGRAMM DER HISTORISCHEN GEISSBOCKVERSTEIGERUNG

05.30 UHR
Geißbock-Marsch von Lambrecht nach Deidesheim
Start: Friedrich-Ebert-Platz.

 

08.00 UHR
Begrüßung durch den Deidesheimer Waldschütz und die
Stadtsoldaten im Mühltal.

 

10.00 UHR
Abholung des Geißbocks an der Stadtgrenze.
 

15.00 UHR
Standkonzert der Kolpingkapelle Deidesheim.

 

15.45 UHR
Beginn des folkloristischen Programms am historischen Rathaus.

 

17.45 UHR
Versteigerung des Geißbocks.

 

18.00 UHR
Bekanntgabe des Steigerers.

DIE GESCHICHTE UM DEN BOCK:

„Wer mit dem Schlag der sechsten Stund’ das höchste Gebot abgibt,
dem ist der Bock zu eigen.“ So hallt es jedes Jahr am Pfingstdienstag über den Marktplatz,
wenn das Hohe Stadtgericht zur Versteigerung ruft.​

 

Punkt 17.45 Uhr läutet die große Glocke der Pfarrkirche, der Versteigerer tritt vor –
und vor ihm eine dicht gedrängte Menge. Mit dem letzten Glockenschlag um 18.00 Uhr fällt die Entscheidung: Der Bock geht an den Meistbietenden, der seinen Steigpreis traditionell noch im Rathaus entrichtet und seinen „bockigen Besitz“ samt Urkunde in Empfang nimmt.​

 

Was heute wie ein lebendiges Schauspiel wirkt, reicht tatsächlich weit zurück: Bereits
im Jahr 1404 wird die Grundlage dieser Tradition erstmals urkundlich erwähnt. Es geht um Weiderechte im Deidesheimer Hinterwald – damals zugunsten von Lambrecht und dem
Kloster St. Lambrecht. Schon dort ist festgehalten, dass diese Rechte
„seit urfürdenklichen Zeiten“ bestehen – verbunden mit der jährlichen Lieferung
eines gut gehörnten und wohlgebeutelten Geißbocks.​

 

Seit 1534 ist dieser Tribut dann eindeutig dokumentiert – und sorgt über die Jahrhunderte
hinweg nicht nur für Tradition, sondern auch für so manche Diskussion.
Selbst Napoleon I. musste einst über den Fortbestand der Vereinbarung entscheiden –
und tat gut daran, sie unverändert zu lassen.​

Nach einem Fußmarsch von Lambrecht nach Deidesheim überbringt
​das jüngste Lambrechter Brautpaar den Bock morgens an der Stadtgrenze.

 

So gilt der Pfingstdienstag bis heute als höchster Feiertag in Deidesheim.
Über 600 Jahre Geschichte, ein Stück gelebte Pfalz – und ein Anlass,
der jedes Jahr aufs Neue Menschen zusammenbringt.

Heute zählt die Tradition zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO.

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